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Egon Eiermann gehörte zur zweiten Generation der modernen Architektur. Die Gebäude von ihm aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts - vorwiegend Wohnhäuser und Industriebauten - zeigen eine Strömung des Bauens im Geiste der Moderne, abseits vom Monumentalanspruch. Ein solches Industriegebäude befindet sich in der Apoldaer Auenstraße und wurde für die ehemaligen „Total-Werke" errichtet. Für Apolda hat es damit einen deutlichen städtebaulichen Akzent gesetzt. Die Ausstellung: Die Moderne in Thüringen - vom Bauhaus zu Egon Eiermann - zeigt einen umfassenden Querschnitt des Lebenswerkes Egon Eiermanns unter dem Motto „Kontinuität der Moderne", dargestellt auf großformatigen Bildtafeln mit einer Vielzahl von reproduzierten Originaldokumenten.