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Am 8.Oktober 1585 erblickte Heinrich Schütz - Deutschlands erster Komponist mit internationaler Bedeutung - in der Oberen Schenke, dem späteren Gasthof "Zum Goldenen Kranich" das Licht der Welt. Seine musikalische Ausbildung erhielt er in Weißenfels, Kassel und Venedig. Anschließend wirkte er als kurfürstlich- sächsischer Hofkapellmeister in Dresden bis zu seinem Tode. In seinem Geburtshaus sind die Stationen seines Lebenswerks dargestellt. Sie geben Auskunft über das kulturelle und historische Umfeld seiner Zeit. Während der Mitteldeutschen Heinrich-Schütz-Tage, in Konzerten zu Feiertagen und zur musikalischen Osternacht erklingen hier seine Werke. Ein Leckerbissen für die Freunde alter Musik.
"Wer musiziert, betet doppelt" - dieser Satz, der auf die enge Verbindung von Wort und Musik hinweist, wird Martin Luther zugeschrieben. Die Verbindung von deutschen Texten, die Luther für die Kirchenmusik selbst dichtete oder übersetzte, mit musikalisch.rhetorischen Figuren, ist die Grundlage der Kompositionen Heinrich Schütz'. Der Bibeltext wird in Motetten, Historien oder Psalmvertonungen in Musik "versetzt" und lässt die Kompositionen zu klingenden Textausdeutungen werden.
| Dienstag: | 10:00 Uhr - 17:00 Uhr |
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