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Vom 16.-18. Jh. wurden in Gera rund 200 Höhler unter den Kellern in den Zechstein und Lehm getrieben. Die Gänge besaßen eine Länge von ca. 9 km. Sie waren nur 1,80 m hoch, 1,30 m breit und lagen in einer Tiefe von 5 bis 12 m. Aufgrund der gleichbleibenden Temperatur und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 90 % eigneten Sie sich hervorrgaend zur Bierlagerung. Die Lagertemperatur des gebrauten Bieres betrug 8-12°C.
Im 2. Weltkrieg wurden die Höhler teilweise als Luftschutzkeller genutzt. Mit der industriellen Bierproduktion verloren die Höhler ihre Bedeutung und gerieten in Vergessenheit, bis sie als historische und touristische Attraktion Mitte der 70er Jahre wieder entdeckt wurden. 10 Höhler wurden nach 1980 saniert und der Öffentlichkeit als Museum zugänglich gemacht.
Öffnungszeiten: Di-So/Fei 11-18 Uhr
Die Besichtigung der Geraer Höhler ist im Rahmen von öffentlichen Führungen oder nach Voranmeldung möglich.
Öffenliche Führungen: Di-Fr 11, 13, 15 Uhr, Sa/So/Fei 11, 13, 15 und 17 Uhr