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Sie ist aus dem ehemaligen Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Thüringen hervorgegangen, weil sich die Mitgliederzahlen der damals fünf Gemeinden stark verringert hatten. Der Synagogenneubau erfolgte 1951/52 auf dem Baugrund der 1884 geweihten Synagoge, die in der Nacht vom 9. zum 10.Nov. 1938 durch die Nationalsozialisten angezündet und deren Ruine später abgerissen wurde. Die Gesamtkosten dieser "spontanen Rache des deutschen Volkes" wurden der Gemeinde auferlegt. Beim Niedergang der DDR war der Migliederbestand auf 26 gesunken. Durch Zuwanderung aus der ehemaligen SU sind es wieder mehr (z.Z. 550).
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Gottesdienst: Freitag nach 19.00 Uhr, Sonntag vor 17.00 Uhr