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Eng verbunden mit der Geschichte einer Stadt ist auch die Geschichte Ihrer Friedhöfe. Der Gothaer Hauptfriedhof wurde vor allem durch eine neuartige Anlage über die Landesgrenzen hinaus bekannt, die für die damalige Zeit bahnbrechend werden sollte. 1878 wurde auf dem Hauptfriedhof das erste Krematorium Deutschlands in Betrieb genommen. Das Krematorium besteht aus einem etwa 50 m langen Säulenbau, der in vornehmer Schlichtheit im neoklassizistischen Stil erbaut wurde. Als die Urnenkollonade nicht mehr ausreichte, wurde 1892 im Mittelteil ein geschmackvoll ausgestalteter, halbkreisförmiger Anbau, das Kolumbarium, angegliedert.