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Mit dem Erwerb der ehemaligen Landeszentralbank Gera, einem Bau des britischen Starachitekten David Chipperfield, eröffnen sich der Bildenden und Angewandten Kunst innerhalb der Geraer Museumslandschaft ganz neue Perspektiven.
Das Gebäude bietet hervorragende Voraussetzungen, um den Geraer Bestand der Werke von Otto Dix (1891-1969) deutlich aufzuwerten. In Zusammenarbeit mit der Otto-Dix-Stiftung soll diese Sammlung von über 400 Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken des großen Meisters der Klassischen Moderne zudem mit weiteren Dauerleihgaben ergänzt werden.
Das ehemalige Bankgebäude erfüllt wesentliche Voraussetzungen, die von einem modernen Museumsbau erwartet werden. Die Architektur des Hauses mit seiner schlichten Eleganz, die sich durch eine klare Linienführung, eine variable Innenstruktur sowie den spannungsvollen Wechsel von großen und kleinen, offenen und geschlossenen Räumen auszeichnet, eignet sich in herausragender Weise als Kunstmuseum.
Auf konzentriertem Raum in Nähe des Stadtzentrums und inmitten einer attraktiven Parklandschaft finden sich die wichtigsten kulturellen Einrichtungen der Otto-Dix-Stadt – vom Theater bis zum Geburtshaus von Otto Dix. Die ehemalige Landeszentralbank als neues Kunsthaus fügt sich harmonisch in dieses Ensemble ein und soll es ab Dezember 2011 durch ein vielfältiges und spektakuläres Ausstellungsgeschehen auf besondere Weise prägen.