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Die Mineralogische Sammlung des Institutes für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Vor mehr als 200 Jahren erwarb Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach auf Anraten des Mediziners Professor Justus Christian Loder und Johann Wolfgang von Goethe das Naturalienkabinett des Jenaer Professors Johann Immanuel Walch. Zusammen mit Sammlungsbeständen aus Weimar wurde dieses Naturalienkabinett im Jenaer Schloß - heute steht hier das Universitätshauptgebäude - aufgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit wurde 1779 der Grundstein für die heute noch bestehende Mineralogische Sammlung gelegt. Dieses Mineralienkabinett wuchs in den folgenden Jahren unter Betreuung von Johann Georg Lenz rasch an; zum einen erfolgten immer wieder Schenkungen der Herzoglichen Familie zum anderen bereicherten Mitglieder der 1796 gegründeten "Societät für die gesammte Mineralogie zu Jena", die über Europa hinaus lebten und arbeiteten, durch Eigenfunde und die Überlassung ganzer Mineral- und Gesteinssuiten der Sammlung.
Heute präsentiert die Mineralogische Sammlung in ihren Ausstellungsräumen einen Querschnitt aus den Sammlungsbeständen, die kontinuierlich ergänzt wurden. Gezeigt werden neben dem regionalen Schwerpunkt (Mineralien aus der Trias rund um Jena) und einer systematischen Sammlung mit weltweiten Fundpunkten unter besonderer Berücksichtigung Thüringer Vorkommen auch eine beachtliche Anzahl von Meteoriten und Tektiten.
| Montag: | 13:00 Uhr - 17:00 Uhr |
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| Donnerstag: | 13:00 Uhr - 17:00 Uhr |