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Das "Ferbersche Haus" ist die größte erhaltene bürgerliche Wohnanlage der Stadt Gera. Erbaut um 1760 von den Kauf-und Handelsherren Curtius und Seidel, 1780 im großen Stadtbrand ausgebrannt, 1783-86 mit klassizistischer Fassade und Rokokoaufsatz über dem Eingangsportal wieder aufgebaut, von der Kaufmannsfamilie Ferber 1842 erworben. 1870 wurden die Innenräume mit historisierender Raumfassung neugestaltet. Seit 1984 befindet sich im "Ferberschen Haus" das Museum für Angewandte Kunst. Es umfasst eine Sammlung und Präsentation von Kunsthandwerk, Fotografie, Gebrauchsgrafik und Desgn. Kunsthistorisch wertvollster Teil der Sammlung sind Bauhauskeramiken, die zusammen mit dem Bestand an deutschem und internationalen déco seite 2002 in der ständigen Ausstellung "Art déco und Funktionalismus - Angewandte Kunst zwischen den Weltkriegen" zu sehen sind.
| Dienstag: | 11:00 Uhr - 18:00 Uhr |
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| Mittwoch: | 11:00 Uhr - 18:00 Uhr |
| Donnerstag: | 11:00 Uhr - 18:00 Uhr |
| Freitag: | 11:00 Uhr - 18:00 Uhr |
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