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1804 - 1806 entstand als erstes Fürstenhaus das Palais Weimar, das später die zweitgeborene Tochter Ida, später Herzogin von Sachsen-Weimar, erbte. 1834 besuchte die englische Königin Adelheid in diesem Fürstenhaus, dem Palais Weimar, ihre Mutter und Schwester und ihr Besuch war ein wesentlicher Ausgangspunkt für die Entwicklung in Liebenstein zu einem luxuriösen europäischen Fürstenbad. In der ersten Etage zeugen der Kuppelsaal und ein Musikzimmer vom Prunk des Gebäudes. 1935 wurde das Palais restauriert und die Presse schrieb damals: "Der antike Kuppelsaal, ein von zwölf Säulen getragener runder Tempelraum wird durch Scheitellicht aus der Mitte des Gewölbes magisch erhellt." Dreihundertsechzig Kassetten, die sich nach oben verjüngen, geben dieser hohen Kuppel eine symmetrische Gliederung. Heute bietet der Kuppelsaal ein fürstliches Ambiente für Trauungen und unterstreicht mit seiner besonderen Atmosphäre den festlichen Akt der Eheschließung.
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