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Die um 1240 geweihte Predigerkirche des ehemaligen Dominikanerklosters am Fußweg zur Wartburg gilt als erste "Elisabethkirche" des Landes. Ihre Geschichte ist eng mit der Heiligsprechung der thüringischen Landgräfin verknüpft und von vielen Legenden umrankt. Reumütig sollen Elisabeths Schwäger, Landgraf Konrad und Heinrich Raspe, das Gotteshaus an dem Ort gestiftet haben, wo sie 1227 mit ihren Kindern endgültig Abschied vom Hofleben nehmen musste. Bis heute beherbergt sie Grabmäler prominenter Zeitgenossen, wie Heinrich von Weißensee, des "tugendhaften Schreibers" aus dem sagenhaften Sängerkrieg. Unbewiesen blieb die Legende, der 1247 verstorbene Heinrich Raspe habe sein Herz unter dem Eingangsportal bestatten lassen.
Die 1899 gegründete "Sammlung mittelalterlicher Kunst" des Thüringer Museums besitzt heute den größten Bestand an Skulpturen, Altarzusammenhängen und an mittelalterlicher Schnitzkunst in Thüringen. Die Kunstwerke sind in der Krypta der Predigerkirche ausgestellt.
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