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Das nach dem großen Stadtbrand von 1581 im Stil der Renaissance erbaute Rathaus (1583-1585) beherrscht mit seinen zahlreichen Schmuckelementen die bestehende Fassade der Nordseite des Marktplatzes. Zwei Schmuckgiebel prägen die Hauptfront, am Ostgiebel entdeckt das neugierige Auge eine Mondphasenuhr und kann sich an den Plastiken aus dem 14. bis 16. Jahrhundert erfreuen. Auf der Ostseite des Platzes steht die aus 18 Sandsteinsäulen errichtete Galerie, die als Tuchmachergade genutzt wurde. Aufwendige Restaurationsarbeiten fanden bis 2009 statt und lassen das Rathaus nun in neuem Glanz erstrahlen.