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Ursprünglich von den Beichlinger Grafen an der Stelle der alten Unterburg erbaut, ging das Schloss 1340 an die Fürsten von Schwarzburg-Rduolstadt über und verblieb bis 1918 in deren Besitz. Bis zum 16. Jh. verfiel das Schloss, während des Bauernkrieges wurde es 1525 weitgehend zerstört. 1533 ließ Graf Heinrich XXXII., der Jüngere von Schwarzburg ein Schloss mit Kapelle aufbauen. Zwischen 1578 und 1598 erfolgten Erweiterungen und Umbauten. Von 1571 und 1598 nutzte Wilhelm von Schwarzburg-Frankenhausen das Schloss als Wohnsitz. Mehrere Brände richteten umfangreiche SChäden an, die zum Teil nur behelfsmäßig ausgebessert wurden. 1789 erfolgte ein Wiederaufbau. Ab 1922 ist hier ein Museum untergebracht. Weiter dienten die Räume des Schlosses im Laufe der Jahre als Stadt-Bibliothek, Amtsgericht, Behörden, Wohnungen und Schulräume, bevor es nach umfassendem Umbau im Jahre 1975 ausschließlich als Museum mit Profilierung zum Regionalmuseum genutzt wurde.
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