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Der Ursprung dieses alten Heimatfestes, bei dem der Winter vertrieben wird, liegt in heidnischem und germanischem Brauchtum. Bereits seit 1897 findet als Höhepunkt des Sommergewinns ein Festumzug statt. Frau Sunna und Herr Winter liefern sich auf dem Eisenacher Marktplatz ein Streitgespräch, wobei der Winter unterliegt und symbolisch als Strohpuppe verbrannt wird.
Der Festumzug findet traditionell immer am Samstag vor Lätare, drei Wochen vor Ostern statt. Zehntausende Besucher lassen sich jedes Jahr von diesem alten Brauchtum gefangen nehmen, wenn sich die von mehr als 100 Pferden bewegten Festwagen und Kutschen ihren Weg von der Weststadt zum Marktplatz bahnen. Neben dem Festumzug gibt es zwei Vorabende, die Kommersche, mit denen der Sommergewinn eingeläutet wird. Mit einer Festwoche und einem großen Volksfest klingt der Sommergewinn aus.