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Die spätgotische Stadtkirche St. Peter und Paul wurde als dreischiffige Hallenkirche in den Jahren 1498 - 1500 erbaut. Der erste Kirchenbau an dieser Stelle erfolgte in den Jahren 1245 - 1249. Die Fundamente des Westturms gehören zu den ältesten Bauteilen der Stadt. Von der spätgotischen Ausstattung der Kirche sind der Taufstein, der Aufgang zur barock umkleideten Kanzel und Teile eines Wandbildes der heiligen Ursula unter der Orgelempore erhalten.
Hauptanziehungspunkt ist der Flügelaltar, der 1552 von Lucas Cranach d.Ä. begonnen und von seinem Sohn vollendet wurde. Bemerkenswert ist auch der Lutherschrein, ein Triptychon aus dem Jahre 1572, das Martin Luther als Mönch, als Junker Jörg und als Magister zeigt. Martin Luther hat hier immer wieder gepredigt. Johann Sebastian Bach hat hier oft musiziert, zwei seiner Söhne wurde hier getauft. Johann Gottfried Herder wirkte von 1776 - 1803 als Oberhofprediger, Oberkonsistorialrat, Generalsuperintendent und Pastor an der Stadtkirche. Nach ihm nennen die Weimarer ihre Stadtkirche auch “Herderkirche“.
Seit 1998 gehört die Kirche zusammen mit dem Herderhaus als Teil des Denkmalensembles “Klassisches Weimar“ zum Weltkulturerbe der UNESCO.
| Montag: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
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| Dienstag: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
| Mittwoch: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
| Donnerstag: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
| Freitag: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
| Samstag: | 10:00 Uhr - 16:00 Uhr |
| Sonntag: | 11:00 Uhr - 16:00 Uhr |
Sa/So 12.00-14.00 Uhr geschlossen
Nov.-März tgl. 11.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr geöffnet
Zugang ebenerdig über Nebeneingang mit Rampe. Induktionsschleifen in den vorderen Sitzreihen.