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Majestätisch über der Stadt thront die mächtige dreiflügelige Barockanlage der Heidecksburg. Das Schloß entstand in der zweiten Hälfte des 18.Jh. auf den Trümmern eines 1735 abgebrannten Renaissanceschlosses und war bis 1918 die Residenz der Fürsten von Schwarzburg- Rudolstadt. In ihrem Inneren birgt die Heidecksburg architektonisch und kulturhistorisch wertvolle Kostbarkeiten. Glanzpunkt ist der Festsaal, der zu den schönsten des deutschen Rokoko zählt. Die Heidecksburg ist Sitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten sowie des Thüringer Landesmuseums und des Thüringischen Staatsarchivs. Im Landesmuseum Heidecksburg sind verschiedene Abteilungen zu besichtigen: - Fest- und Wohnräume - Porzellangalerie - Sonderausstellungen - Naturalienkabinett - Schloßbibliothek - Waffensammlung - "Tiefer Brunnen" - Museum für schwarzburgische Geschichte
Lebendig und abwechslungsreich, so eröffnet sich dem Betrachter die Figurenwelt einer bewegten, künstlerisch von vielen Wandlungen geprägten Zeit. Gerade das 20. Jahrhundert offenbart eine bisher nicht gekannte, rasante wirtschaftliche Entwicklung sowie gesellschaftliche Umbrüche, die eine Fülle an Stilrichtungen hervorbrachten. Porzellan und Kunst – das ist eine untrennbare Einheit. Seit es in Europa fabrikmäßige Produktion von Porzellanen gibt, haben die auf Wirtschaftlichkeit orientierten Unternehmen gleichwohl mit viel Ehrgeiz versucht, neuen künstlerischen Gestaltungen Platz einzuräumen. Das Thüringer Landesmuseum Heidecksburg präsentiert im Jubiläumsjahr „250 Jahre Porzellanland Thüringen“ charakteristische Kleinplastiken von bekannten Künstlern darunter Felix Zeh, Ernst Barlach, Ludwig Gieß, Otto Kramer, Marta Schlameus, Hugo Meisel, Arthur Storch, Gustav Weidanz sowie Volkmar Kühn und Kati Zorn. Sie fanden ihre eigene plastische Sprache und ließen Modelle in Thüringer Porzellanmanufakturen ausformen. Die Ausstellung in der Porzellangalerie im Schloss Heidecksburg vereint eine Vielfalt an figürlichen Porzellanen und vermittelt zugleich die Ideale mehrerer Künstlergenerationen zwischen Historismus und Gegenwartskunst.
| Dienstag: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
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| Mittwoch: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
| Donnerstag: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
| Freitag: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
| Samstag: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
| Sonntag: | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr |
Nov. -Mrz.: Die- So von 10.00- 17.00 Uhr geöffnet;
Führungen: stündlich ab 10:30 Uhr