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Die mittelalterliche Burg wurde 1150 als Stammburg der Burggrafen zu Kirchberg erbaut. Zum Schutz ihrer Handelsstraßen in Richtung Osten ließ Erfurt bis zum Jahr 1400 die alte Kirchberger Feste zu einer zeitgemäßen Wehranlage, der Wasserburg, ausbauen. Die damals entstandene 12m hohe Ringmauer mit fünf Türmen und der fünfgeschossige Wohnturm, die Kemenate, bestimmen seitdem das Erscheinungsbild. Später wurde die Burg an den Raubritter Apel Vitzhum verkauft. Eine wichtige Rolle spielte sie während des Bauernkrieges und im Jahr 1806 bei Gefechten zwischen Preußen und Franzosen. Das Burgmuseum in der Kemenate informiert über die Geschichte der Burg und den Ort.
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